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Januar 2005

HNA

Neujahrsempfang von cjb und FSV

Knüllwald - Homberg
Zülchbrüder führen Regie

Neujahrsempfang in Rengshausen: 125 Jahre Vereinsgeschichte im Blick



Sekt, Klaviermusik und Vereinsgeschichte


RENGSHAUSEN. Rudi und Wilfried Zülch sind Brüder. Die Rengshäuser und haben schon als Kinder vieles gemeinsam gemacht und den Knüllort aufgemischt. Das tun sie bis heute. Sie sind die Vorsitzenden der beiden großen Vereine im Ort, dem cjb bei-setal und dem FSV Rengshausen, die dieses Jahr zusammen 125 Jahre alt werden.
Und weil die beiden Brüder eben immer für neue Ideen gutsind, gab es zu diesem Anlass das erste Mal einen Neujahrsempfang im Hotel Sonneck, ganz klassisch mit Sekt und Klavierspiel. Für Letzteres sorgte Jana Esipovich.

Spaß beim ersten Neujahrsempfang: Birgit Vaupel, Susanne Dittmar, Randolf Dittmar, Bernd Vaupel und Bernd Grenzebach.


Brüder beleben den Ort: Die Vorsitzenden vom FSV Rengshausen Wilfried Zülch und Rudi Zülch für den cjb beisetal.


Leicht und zart schienen die Klänge über die verschneite Landschaft zu fliegen, die man aus dem großen Panoramafenster beobachten konnte: Und über das schönste Dorf im Knüll, wie Rudi Zülch meinte. Dazu gab es dann schwere Kost: Vereinsgeschichte. Allerdings nur als Vorspeise. Die Brüder hatten sich jeder ganz streng zehn Minuten Redezeit gegeben.Der Fußballverein, besteht seit dem 10. Februar 1920. Dessen Vorsitzende ist Wilfried Zülch, der jüngere der beiden Brüder. Oft ausgewechselt wurde in den ersten Jahren vor allem der Vorstand: 14 Vorsitzende zählte Zülch auf. Ansonsten hätten Sportgeist und Idealismus den Verein während der langen Zeit geprägt.

190 Mitglieder hat der Verein nun und ist mit der Aktion "Mensch, beweg dich" imvergangenen Jahr neue Wege gegangen. Breitensport, moderne Trendsportarten und sogar Vorträge bereichern dassportlich-kulturelle Programm, das ganz internationalim März mit einem Sushi-Kochabend endet. Einzig der Nachwuchsmangel macht dem Fußballer Sorgen.


Darüber kann sein Bruder Rudi Zülch als Vorsitzender des cjb-beisetal nicht klagen. 165 Mitglieder zählt er, darunter 13 Mädchen und 14 Jungen. Die interessieren sich hauptsächlich für das Laientheater, den Schwerpunkt des Vereins. Der cjb wurde von 40 Jahren am 19. Januar 1965 gegründet - Kurt Gombert und August Slowek hatten dies zuvor an der Ecke Nenteröder und Lichtenhagener Straße ausgeheckt.

Der einstige Jugendclub ist vor allem für sein Laientheater bekannt .Vorsitzender Rudi Zülch ist zugleich der Regisseur. Seit 1974 hat der Verein 70 Stücke gespielt, 130 Schauspieler haben darin mitgewirkt. Zunächst traten sie in der Halle des Beiserhauses
auf, später dann im Bürgerhaus und auf der Freilichtbühne an der Tretanlage. Die besitzt seit vergangenem Jahr eine überdachte Zuschauerbühne - die größtenteils in Eigenarbeit gebaut wurde.


Engagement imVerein zeigte auch Dr. Günter Böttcher, der ehemalige Handball- Nationalspieler und jetzige Trainer der HSG Gensungen. Leidenschaftlich stellte er den Weg der Gensunger Handballer in die 2. Bundesliga vor, die Nachwuchsarbeit und das Engagement im Ehrenamt.


Das sollte ein Beispiel für den Zusammenhalt im Verein sein, aber ob die Rengshause-ner diese Motivation nötig hatten? Die Gäste jedenfalls schienen alle gut zusammen zu passen, denn sie amüsierten sich prächtig unter der Regie der Zülchbrüder. (ZTY)